Ihre Kinder- und Jugendbücher haben die Schweiz erobert. Ab September bieten Susanne Wittpennig («Maya & Domenico») und Carlo Meier («Kaminski Kids») erstmals zusammen Lesungen aus ihren neuen Jugendromanen an.





 
 

Jugendbücher erobern die Schweiz

Bestseller-Duo auf Tour

Susanne Wittpennig und Carlo Meier haben zusammen rund 750'000 Bücher verkauft. Ihre Kinder- und Jugendbücher enthalten christliche Werte und Aussagen auf eine Art, die auch eine entkirchlichte Leserschaft ansprechen und mitunter sogar begeistern kann. «Es gibt nur wenige Schweizer Autoren, die mit Erfolg Kinderbuch-Reihen schreiben. Carlo Meier zählt mit seinen Krimis sicher zu den beliebten», sagt Christine Lötscher vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien in der Zeitung «Der Sonntag». Daneben gäbe es noch Petra Ivanov, Alice Gabathuler oder Susanne Wittpennig mit ihrer «Maya und Domenico»-Reihe, einer Teenager-Love-Story. Nun bieten Susanne Wittpennig und Carlo Meier erstmals zusammen eine Live-Lesung. Dabei geben sie Müsterchen aus «Time Travel Girl» und «Paradise Valley» (neue Reihe für Teens ab 13) preis. Die Lesung erfolgt multimedial mit Videoclips und einer interaktiven Fragerunde. Kirchen und Jugendgruppen können die beiden für Gästeanlässe oder Events und Camps engagieren.


«Schon als fünfjähriges Mädchen kritzelte
Susanne Wittpennig ihre Malbücher mit einzelnen Buchstaben und kleinen Figürchen voll. Viel Fantasie hatte die heute 45-jährige Basler Schriftstellerin schon immer», schrieb die «Basler Zeitung» über si. Ihr Vater war Seelöwenwärter im Basler Zoll, ging also auch einem ungewöhnlichen Beruf nachSusanne entschied sich aufgrund des Drucks ihres restlichen Umfeldes für die bodenständige Lehre als Drogistin. Nach etlichen Umwegen über ein Labor und den Flughafen landete sie als Quereinsteigerin in einem kleinen Werbebetrieb. Dort begann sie im Mai 2000 eine Laufbahn als Webdesignerin und Grafikerin. 2004 erschien ihr erster Band «Maya und Domenico. Die krasse Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft» wurde im Brunnen Verlag Basel veröffentlicht. Kurze Zeit später folgte Band 2. So wurde daraus eine Reihe. «Viele Teenagermädchen werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass es nur wenige so einfühlsam geschriebene Bücher gibt», schrieb eine 17-jährige im Magazin «Fritz und Fränzi». 

Die «Kaminski-Kids» von Carlo Meier gehören zu den gefragtesten Jugendbüchern der Schweiz. Davon gibt es mittlerweile 20 Bände. Er schrieb schon mit 13 Jahren seinen ersten Kurzkrimi. Carlo Meier, 56, war schon früh fasziniert von englischen Krimis. Später als Journalist hat er viele Jahre Artikel für verschiedene Schweizer Zeitungen und Zeitschriften geschrieben. Dort erlernte er das Recherchieren, das auch bei seinen Jugendbüchern eine Rolle spielt: viele Nachforschungen, die er vor dem Schreiben macht, damit seine Geschichten glaubwürdig werden. In allen Bänden geht es um aktuelle Themen wie Jugendgewalt, Drogen oder Mobbing. So verpackt er Lebenshilfe in einen Krimi. Viele Eltern bestätigen ihm, dass ihre Kinder durch die «Kaminski-Kids» von Lesemuffeln zu Leseratten geworden sind. Vielleicht hat das damit zu tun, dass es darin um Dinge geht, die sie etwas angehen. Carlo Meier wurde bislang zu Lesungen vor über 50’000 Besuchern und in über 2’000 Schulklassen von Hamburg bis Locarno eingeladen. Mit der neuen Reihe «Paradise Valley» spricht er nun ein etwas älteres Publikum an als mit den Kaminski-Kids, nämlich Teens ab etwa 13. Und er hat Erfolg damit: «Paradise Valley» wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, bevor das Buch überhaupt erschienen war.

 

Herzlich, Markus Baumgartner

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