In den Herbstferien veranstalten verschiedene Kirchen eine Kinderwoche oder eine Musical – das Angebot ist für alle offen.




 
 

Kirche mit Leben füllen

Populäre Kinderwochen im Herbst

Eine Anmeldung braucht es nicht. Die Kinder können um 9 Uhr ins evangelische Kirchgemeindehaus von Romanshorn kommen. Der Andrang am Montag ist gross. Über hundert Kinder sind da und fast alle Stühle sind besetzt. Auch in diesem Jahr drehen sich die biblischen Geschichten um Jesus, sie werfen wichtige Blitzlichter auf sein Leben, schreibt das «St. Galler Tagblatt».

«Er ist mein Versorger, Arzt, Nothelfer, Befreier und mein Freund.» Dies erfahren und erleben die Kinder, wenn jeweils am Morgen Theaterszenen vorgespielt werden und gemeinsam nachgedacht wird. Und anschliessend bei den zahlreichen Aktivitäten bis zum Mittag, die das Thema aufgreifen.


Käthi Schait ist von Anfang an und noch immer die treibende Kraft hinter dem langjährigen Projekt in Romanshorn. Vor 20 Jahren hat sie mit dem seinerzeitigen Pfarrer Paul Zimmerli dieses Angebot ins Leben gerufen, damals mit dem Thema «Auf heisser Spur». Die Idee war, Kinderarbeit offen zu gestalten. Das heisst, die Kinder müssen sich nicht anmelden, die Türen des evangelischen Kirchgemeindehauses sind offen für alle 6- bis 12-Jährigen. Und so ist es bis heute geblieben.


Erwartet werden etwa 80 bis 100 Kinder. Getragen ist die Kinderwoche von verschiedenen Romanshorner Kirchen. Auch wenn die Teilnahme kostenlos ist, freuen sich die Organisatoren über Spenden der Eltern in Form von Kuchen und Snacks, Wurstweggen zum Mittagessen am Kiwo-Fest am Freitag oder einer Kollekte zugunsten der Unkosten. Einmal mehr hat Stefan Schulze das Drehbuch zu den Theaterszenen geschrieben – und die biblischen Geschichten von Bartimäus, Zachhäus und Petrus kommen zeitgemäss daher: «Wir sind überzeugt, dass die Person Jesus damit erlebbar wird und dass die Kinder merken: Es wird alltagsrelevant. Auch mit dem Stationenlauf am Dienstag und mit den spannenden Workshops am Mittwoch und Donnerstag.» In kleinen Gruppen und entsprechend ihres Alters sind die Kinder aktiv, immer betreut von Leitern.


Herzlich, Markus Baumgartner

 
 
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