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Weisheitsvorträge füllen die KirchenWenn Kirchen zusammenspannen, kann was geschehen: Drei evangelische Kirchgemeinden haben gemeinsam eine regionale Vortragswoche organisiert. Dafür engagierten sie den bekannten Event-Pfarrer Fredy Staub. Informiert und diskutiert wurde über Glaubensfragen in der modernen Gesellschaft. Dazu gab es Podien mit regionalen Experten aus Kultur und Politik und Live-Musik, welche die Anlässe umrahmten. Folge: Volle Kirchen.«Am ersten Abend kamen doppelt so viele Leute, wie Stühle aufgestellt wurden», freut sich Pfarrer Fredy Staub. Er hat eine Woche in vollen Sälen und Kirchen gepredigt. Das Programm der regionalen Vortragswoche wurde an alle Haushalte der betreffenden Gemeinden mit rund 7000 Einwohnern verschickt. Das lokale Radio Munot machte wiederholt einen Hinweis auf den Event und wird noch einen Beitrag veröffentlichen. Nach seiner Message hat Fredy Staub die Gäste jeweils eingeladen, sich Jesus anzuvertrauen: «Da gab es viele freudestrahlende Gesichter. Ein wahres Stück Himmel auf Erden.» Auch das erste Echo der Leitung ist positiv: «Die Vortragswoche übertrifft all unsere Erwartungen. Auch der Zuspruch bei Fredys ‘Abfallkübel’ und dem Gebet im Kreis war überwältigend. Es gab viele Kontakte und Gespräche. Die Stimmung war sehr gut.» Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Basis für die regionale Vortragswoche war das Zusammenspannen der Evangelischen Kirchgemeinden Basadingen-Schlattingen-Willisdorf, Diessenhofen und Schlatt. Unter dem Titel «Das Morgenrot wecken – Hoffen in kritischen Zeiten» wurden in der Vortragswoche Denkanstösse vermittelt und zukunftsfähige Wege aufgezeigt. An jeder Abendveranstaltung traten Persönlichkeiten des öffentlichen und kirchlichen Lebens auf. So der ehemalige Thurgauer Kirchenratspräsident Wilfried Bührer, die Diessenhofer Kulturbeauftragte Lucia Angela Cavegn, der Diessenhofer Stadtpräsident Markus Birk, der ehemalige Gailinger Bürgermeister Heinz Brennenstuhl sowie der Kommunikationsexperte Peter Hartmeier, ehemaliger Chefredaktor beim «Tages-Anzeiger». Sie alle gingen auf zeitgenössische Probleme ein. «Tatsächlich stellen sich derzeit viele Menschen die Frage, wo sie in dieser krisengeschüttelten Welt noch Halt finden sollen. Vielleicht im christlichen Glauben? Drei Kirchgemeinden wollten daher sinnstiftende Impulse für ein besseres gemeinschaftliches Zusammenleben geben», schreiben die Schaffhauser Nachrichten. Austausch – nicht Besserwissen Der Diessenhofer Pfarrer Gottfried Spieth vergleicht die Lebensweisheiten in den Vorträgen von Fredy Staub mit denen des Paters Anselm Grün. «Auch Fredy Staub erzählt, wie er in der Bibel Trost findet und wie er aus dem Glauben Kraft schöpft. Er erzählt aber auch vom Zweifeln», erklärt er den Schaffhauser Nachrichten. Und weiter: «Seine liebenswürdige Art, seine Bodenständigkeit, seine Verbundenheit mit der Kultur und Natur spricht nicht nur gläubige Menschen an. Fredy Staub spürt die Sollbruchstellen in der scheinbar perfekten Welt auf und leitet daraus eine Daseinsanalyse ab.» Das habe nichts Besserwisserisches, sondern gebe Impulse für einen anderen Blick auf das eigene Leben. Gottfried Spieth spricht daher von Weisheitsvorträgen. Unkonventioneller und humorvoller Ratgeber Herzlich, Markus Baumgartner |

