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Sozial helfen statt Krawalle veranstalten

 

«Es sind nume 90 Minute und trotzdem isches so viel meh…»: Fussballfans lancieren das neue Projekt «San Galle für Di». Damit soll das Gemeinschaftsgefühl auch ausserhalb der Stadien gestärkt und für die Menschen der Stadt spürbar werden. Dies geschieht in Form von finanzieller Unterstützung für ausgewählte gemeinnützige Projekte und Institutionen rund um die Stadt St. Gallen. Erster Partner ist das sozial-diakonische Projekt einer Freikirche. 

 
 

Sie sind farbenfroh und lautstark, die Fankurven der Schweiz. In St. Gallen ist es der Espenblock, der Grün-Weiss an Heimspielen und auch auswärts unterstützt. Aber wegen Krawallen, Verletzten und Sachbeschädigungen in Luzern werden Forderungen der Politik für härtere Massnahmen gegen Chaoten-Fans wieder laut. Die Fanszene des FC St. Gallen steht im Scheinwerferlicht der Sicherheitsdirektion, schreibt das «St. Galler Tagblatt». Doch die Szene hat auch eine andere Seite: So kommuniziert der Dachverband 1879 als Organ der St. Galler Fussballfanszene das neue Projekt «San Galle für Di», berichtet die Onlineplattform sport.ch. Gemeinsam mit dem Espenblock ruft der Dachverband eine «langfristige und nachhaltige Kampagne ins Leben», welche dieses Gemeinschaftsgefühl auch ausserhalb der Stadien stärkt und für die Menschen der Stadt spürbar macht. Dies geschieht in Form von finanzieller Unterstützung für ausgewählte gemeinnützige Projekte und Institutionen rund um die Stadt St. Gallen. Der Dachverband 1879 wurde auf die Saison 2004/05 gegründet. Ziel ist es, alle Leute zusammenzuschliessen, denen eine aktive Fankurve am Herzen liegt. Zweck des Vereins ist es, die Finanzierung, Koordination und Vorbereitungen der Choreografien und Auswärtsfahrten zu verbessern.

Fussballfans und Freikirche

Gestartet wird «San Galle für Di» mit der Unterstützung des Quartiertreffpunkts «Mosaik», einer ehrenamtlichen Anlaufstelle für Kinder vom Kindergarten bis Ende des Primarschulalters. Mit kostenlosen Aktivitäten bietet der Ort Kindern ein niederschwelliges Angebot ohne jegliche Verpflichtungen und eine attraktive Nachmittagsstruktur. Im Zentrum des Projekts steht die Möglichkeit, Kindern auch aus einkommensschwächeren Familien im Quartier St. Fiden eine sinnvolle Beschäftigung mit Betreuungspersonen zu ermöglichen. Mit den Spenden soll der Fussballplatz neu gestaltet werden. Als grösseres Vorhaben möchte «Mosaik» seinen Aussenplatz mit Ballfangnetzen ausstatten, um diesen noch besser als Fussballplatz nutzen zu können. Ebenfalls sollen Sonnensegel über dem Platz vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen.

Der Projektpartner, der Verein «Mosaik – Treffpunkt Quartier» ist ein sozial diakonischer Arbeitszweig der Stami (Stadtmission). Das ist eine freie evangelische Gemeinde im St. Fiden-Quartier. An den Kids-Treffen am Donnerstag- und Freitagnachmittag spielen jeweils zwischen 20 und 70 Kinder, sagt Severin Fitze, Vorstandsmitglied von «Mosaik» und Leiter Organisation und Soziales bei der Stami zum «St. Galler Tagblatt». Er erklärt, die Eltern dieser Kinder seien zu einem Grossteil nicht Mitglieder der Stami. Es gebe an den Kids-Treffen auch keine biblischen Inputs. Es gehe darum, den Kindern Möglichkeiten zur sinnvollen Freizeitbeschäftigung anzubieten. 

Der Erstkontakt sei durch eine Anfrage des Dachverbands entstanden, sagt Fitze. Der Dachverband schreibt: «Wir haben anlässlich eines Kids-Treffen uns vor Ort ein Bild machen können und dabei eine bunt durchmischte Kindergemeinschaft beim Spielen angetroffen.» Sie hatten die Verantwortlichen auch auf religiöse Einflüsse und deren Transport angesprochen und dabei eine klare, für sie passende Antwort erhalten. Im Fan-Forum des FC St. Gallen stosst das Projekt «San Galle für Di» auf positive Rückmeldungen. Und, dass Sport-Klubs respektive ihre Fan-Organisationen vor Ort mit christlich verankerten Organisationen zusammenarbeiten.

Herzlich, Markus Baumgartner 

 
 
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