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Sorg-los-lassenSorgen betreffen uns alle. Sie gehören zum menschlichen Leben. Für alle betenden Menschen gibt es die geniale Möglichkeit, alles in Gottes Hände zu legen. «Alle Sorgen loslassen: 50 Gebete für inneren Frieden und tiefes Gottvertrauen.» So lautet der Titel des neuen Buches von Simone Di Gallo. Es ist ein Buch, das aus der Erfahrung seelsorglicher Begleitung entstanden ist.«Gebet ist für mich keine Pflichtübung, sondern Beziehung mit Gott. Beten verändert. Beten tut gut. Beten erdet. Beten gibt neue Kraft.» Als Seelsorgerin und Fachfrau Gesundheit begegnet Simone Di Gallo Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. An den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) in Basel erlebt sie Menschen, die von Ängsten, innerer Unruhe, Verzweiflung oder belastenden Gedanken begleitet werden. Dort wird besonders deutlich, wie schwer Sorgen werden können, wenn sie den Alltag bestimmen und sich nicht einfach abschalten lassen. Auch in der Palliativklinik in Arlesheim begegnet die ausgebildete Theologin Menschen an einem anderen existenziellen Wendepunkt des Lebens. Dort geht es um Abschied, Krankheit, Endlichkeit. Und die Frage, was trägt, wenn vieles, worauf man sich bisher verlassen hat, nicht mehr selbstverständlich ist. Die Gespräche mit Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen machen immer wieder deutlich: Menschen brauchen in solchen Momenten nicht unbedingt schnelle Antworten. Oft brauchen sie jemanden, der bleibt, zuhört und das, was schwer ist, mit ihnen aushält. Eigenes Leben vor Gott bringen Simone Di Gallo studierte Theologie, blieb der Pflege treu und lernte, dass Glaube und Leben sich nicht trennen lassen. Aus diesen Erfahrungen hat die verheiratete Frau nun das Buch «Alle Sorgen loslassen» geschrieben. Die 50 Gebete richten sich an Menschen, die Sorgen mit sich tragen – um ihre Gesundheit, ihre Zukunft, ihre Beziehungen oder um Dinge, die sie nicht selbst verändern können. Sie wollen Worte geben, wenn die eigenen Worte fehlen. Denn gerade in schwierigen Situationen ist es nicht immer leicht, zu beten. Manchmal ist da Angst, Wut oder Verzweiflung. Manchmal sind da viele Fragen. Das Buch möchte genau dort ansetzen: Die Gebete laden dazu ein, mit dem zu Gott zu kommen, was gerade da ist. Es genügt, ehrlich zu sein und das eigene Leben vor Gott zu bringen. Nähe zum wirklichen Leben Das Buch ist deshalb nicht als einmalige Lektüre gedacht. Es kann über einen längeren Zeitraum begleiten. Ein Gebet pro Tag macht daraus eine 50-tägige Wegstrecke. Wer sich intensiver mit einem Thema beschäftigen möchte, kann sich eine Woche lang von einem Gebet begleiten lassen. Und wer gerade eine ganz konkrete Sorge trägt, kann direkt zu einem passenden Gebet greifen. Die Erfahrungen aus Psychiatrie und Palliativseelsorge verleihen den Gebeten eine besondere Nähe zum wirklichen Leben. Sie entstehen nicht aus einer Welt, in der immer alles gut ist. Sie stehen vielmehr mitten in den Fragen, die Menschen bewegen: Was hilft mir, wenn ich Angst habe? Wo finde ich Halt? Wie kann ich mit dem umgehen, was ich nicht ändern kann? Und wie kann ich trotz meiner Sorgen Vertrauen entwickeln? Vertrauen in Gott neu entdecken Herzlich, Markus Baumgartner 📅 Save the Date |

