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Schweizer Künstler darf für Papst malenDer Schweizer Manuel Andreas Dürr gewinnt einen internationalen Kunstwettbewerb für die Schaffung eines neuen Kreuzwegs (Via Crucis) im Petersdom im Vatikan. Das sind 14 grossformatige Bilder. Am Wettbewerb nahmen fast 1000 Künstlerinnen und Künstler aus 80 Ländern teil.Der Kreuzweg betrachtet den Leidensweg von Jesus von der Verurteilung durch Pontius Pilatus über den Tod am Kreuz bis hin zur Ruhe im Grab. In der Regel hat ein solcher Kreuzweg 14 Stationen. Die Stationen des Kreuzwegs sind so angeordnet, dass man sie bewusst ablaufen und vor jeder Station innehalten und beten kann. Solche Kreuzwege sind für alle katholischen Kirchen üblich. Ausgerechnet in der Papstbasilika St. Peter hat es bisher aber keinen. Das wollte der Vatikan ändern und schrieb einen internationalen Wettbewerb dafür aus. Gewonnen hat mit dem Schweizer Künstler Manuel Dürr ausgerechnet ein evangelisch-reformierter Maler. Seine Entwürfe wurden aufgrund ihrer «herausragenden technischen Qualität, Originalität und ihrer kraftvollen Ausdrucksstärke» ausgewählt. Hohe Wertschätzung für künstlerische Leistung Die Jury wurde aus führenden Kunsthistorikern, Liturgikern und vatikanischen Würdenträgern zusammengesetzt. Sie lobte insbesondere die tiefe Spiritualität und Ausdruckskraft in Dürrs Skizzen. Seine Darstellungen der 14 Stationen der Via Crucis werden als grossformatige Ölgemälde ab Februar 2026 jährlich wiederkehrend während der Passions- und Osterzeit im zentralen Kirchenschiff der Papstbasilika ausgestellt sein. 2026 findet das 400-Jahr-Jubiläum Jahr der Einweihung des Petersdoms statt. Mit seinem Sieg an diesem mit 120’000 Euro dotierten Wettbewerb erhält Manuel Andreas Dürr die einzigartige Möglichkeit, seine künstlerische Interpretation der Via Crucis an einem weltweit einzigartigen Ort zu realisieren. Ehre und Herausforderung Gesellschaftliche Themen interpretieren Herzlich, Markus Baumgartner |

