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Mahl ganz anders

 

In der Öffentlichkeit mutig sein: An Ostern auf Gott aufmerksam machen, denn viele haben ihn vergessen. Eine gute Möglichkeit ist die 2011 lancierte Theater-Aktion «Mahl ganz anders». Sie war dieses Jahr mit Laiendarstellern in Mainz zu Gast. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort stellt Redaktionspfarrer Frank Muchlinsky in der Domstadt das berühmte Abendmahl von Leonardo Da Vinci nach und erinnert so an das Ostergeschehen. Das erweckte bei so manchem Passanten Reaktionen.

 
 

«Mit Mitteln der Pantomime und mit ganz wenigen Worten der Jesus-Darstellerin Klaudia Brunner wurden das Brechen des Brotes und das Teilen des Weines in die Gegenwart transferiert», schreibt die Online-Zeitung «MeinBezirk». Man brach das Brot, trank symbolisch Wein, plauderte und lachte. Nach und nach erstarrten die Darsteller und nahmen Posen wie auf dem Mailänder Wandgemälde von Leonardo da Vinci aus dem 15. Jahrhundert ein. Sie wurden zum lebenden Bild – Tableau vivant genannt. Derartiges war gegen Ende des 18. Jahrhunderts groß in Mode und erlebt heute eine Renaissance, berichtet das österreichische Fernsehen ORF. «Ich finde an dieser Aktion toll, dass Menschen den Mut haben, in der Öffentlichkeit Christ zu sein und das allen zu zeigen», erklärt Michael, der das Strassentheater «Mahl ganz anders» dieses Jahr in Mainz verfolgt hat. Die Theater-Aktion steht unter der kreativen und organisatorischen Leitung von Redaktionspfarrer Frank Muchlinsky. Sie erinnert seit 2011 an das Ostergeschehen.

Positive Reaktionen
An verschiedenen Plätzen im Mainzer Stadtzentrum spielen die 13 Laiendarsteller Leonardo da Vincis bekanntes Gemälde vom letzten Abendmahl nach. Der Ablauf der Gründonnerstag-Performance  ist inzwischen genau festgelegt. Der Tross der Darsteller zieht auch in Mainz mit Tapeziertischen und Geschirr von Ort zu Ort, deckt an vorab ausgewählten Stationen jeweils eine Tafel. Daraufhin beginnen die Laienschauspieler mit dem Essen. Jede Performance dauert jeweils nur rund 10 bis 15 Minuten. Sobald sie zu Ende ist, räumen die Darsteller ihre Festtafel wieder und gehen zum nächsten Platz weiter. «An Gründonnerstag beginnen die Osterfeiertage mit der Einsetzung des Abendmahls und der anschliessenden Verhaftung von Jesus», sagt Frank Muchlinsky. «Das wissen gar nicht so viele.» Die Reaktionen auf das evangelische Strassentheater sind durchwegs positiv, ansonsten würde die Aktion auch nicht jedes Jahr wiederholt werden, berichtet er: «Die Leute freuen sich, dass Kirche mal raus aus ihrem Häuschen geht.»

Jede Kirchgemeinde kann nachmachen 
Für Patrick steht fest: «Die christliche Tradition leben und den Menschen auf diese Art zu zeigen, was dieser Tag für uns bedeutet, ist grossartig. Wir sollten alle auf Gott aufmerksam machen, viele haben ihn vergessen.» Nachdem der Jesus-Darsteller ankündigt, dass einer seiner Gefährten ihn bald verraten werde, erstarren alle in exakt der Pose, die die Jünger auf dem Da-Vinci-Gemälde einnehmen. Begleiter der Gruppe verteilen derweil Postkarten zur Ostergeschichte an Zuschauer und Passanten. Auch Elisabeth ist beeindruckt: «Zuerst das geschäftige Aufbauen, dann sind alle aufgeräumt fröhlich, ein Tisch wie bei Freunden, es wird gegessen und getrunken.» Dann aber schleiche sich Misstrauen ein. Sobald der Jesus-Darsteller sagt: «Einer wird mich verraten!» kippt die Stimmung, was mit anschwellenden Tönen untermalt wird. «Eine echt gute Idee und besonders schön, dass es jede Kirchgemeinde nachmachen kann.»

Welche Schweizer Stadt macht es nächstes Jahr? Wie es funktioniert, zeigt dieser Link. Ein Rückblick auf die bisherigen Aktionen ist auf evangelisch.de zusammengestellt.

Herzlich, Markus Baumgartner

P.S. Sie können weiterhin abstimmen für den Dienstagsmail-Award und sich anmelden für das Dienstagsmail-Fest am 25. Mai 2025 in Zürich. 

 
 
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