oder Hausblöcken Flugblätter und bieten älteren und einsamen Menschen Hilfe an, einkaufen zu gehen und aufeinander aufzupassen. Es gibt viele Möglichkeiten, wenn man bereit ist, die zusätzliche Meile zu gehen. Das könnte tatsächlich einige der künftigen Angebote der Kirchen prägen. Es wird viel experimentiert und macht auch viel Spass.
– Bevor die Einschränkungen begannen, nahm sich Jetteke Noordzij aus den Niederlanden etwas Zeit, um den älteren Menschen einen kleinen Topf Narzissen-Zwiebeln zu geben – ein Zeichen der Hoffnung und der Tatsache, dass der Tod von Jesus besiegt wurde – und um Hilfe beim Einkaufen anzubieten. Ein älterer Mann, erklärt sie, reagierte emotional auf ihre Einladung:
«Er war ein Überlebender des Holocausts. Diese Abriegelung weckt viele Gefühle und Erinnerungen», sagte er.
– In der Schweiz haben viele Kirchen auf Livestream umgestellt. Die Webpage «kirche zuhause» zeigt eine Übersicht. Das Onlineportal Livenet hat einen Liveticker lanicert, der weitere Angebote der Kirchen laufend auflistet.
Der Schweizer Kabarettist
Franz Hohler fasste im «Dienstagsclub» des Schweizer Fernsehens am Schluss prägnant zusammen: «Die Krise bringt uns alle näher zusammen. Wichtig ist, dass wir uns nicht in einen Angst-Modus drängen lassen. Gelassen dem entgegenblicken, was kommt. Wieder Bücher lesen, Musik hören, auf dem Balkon singen wie in Italien. Und wer weiss, vielleicht sogar mal beten.»
Herzlich, Markus Baumgartner
P.S. Trotz Absage des Festes, läuft die Umfrage für den Dienstagsmail-Award noch diese Woche.