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Haben Sie eine Minute? Zeit verschenken

 

Zeit ist eine kostbare und nicht erneuerbare Ressource. Dabei ist die durchschnittliche Arbeitszeit in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten gesunken. Im gleichen Zeitraum ist die Lebenserwartung gestiegen. Wie können wir achtsam mit der Zeit umgehen? Eine Einladung, zum Jahresende innezuhalten und bewusster zu entscheiden, wofür wir unsere Zeit einsetzen. Zeit verschenken ist wohl das schönste Weihnachtsgeschenk. 

 
 

«Zeit als neue Währung» heisst eine neue Studie des Gottlieb Duttweiler Institut (GDI): «Es markiert eine Prioritätenverschiebung in unserer Gesellschaft wie auch bei Unternehmen», erklärt Gian-Luca Savino, Senior Researcher und Speaker am GDI. Der promovierte Informatiker analysiert globale Trends in den Bereichen Technologie und Umwelt sowie deren Auswirkungen für Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Menschheit hat schon immer danach gestrebt, effizienter zu werden. Mehr in der gleichen Zeit zu schaffen. Nur kommt danach zuverlässig die nächste Frage, oft leiser, fast unangenehm: Was machen wir dann mit der Zeit, die wir gewinnen? Im Moment muss man ehrlich sagen, ein grosser Teil fliesst als Aufmerksamkeit in Bildschirme, zur Freude vieler Werbetreibender, und nicht immer zu unserem Vorteil. 

Zeit verschenken
Ein Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug, ein Abendessen, einen Nachmittag ohne Handy, einfach da sein. Menschen schenken immer öfter gemeinsame Zeit. In einer immer schneller werdenden Welt, in der gefühlt alle im Stress sind, wird Zeit zur wichtigsten Ressource. Genau das macht sie als Geschenk so attraktiv. Denn je weniger ich davon habe, desto wertvoller wirkt mein Präsent, wenn ich sie trotzdem gebe.

So viel Zeit (verschwendung)
Schaut man sich an, womit wir unsere Tage im Durchschnitt füllen, dann ist das Bild ernüchternd. Ein grosser Block ist Bildschirmzeit, und dazu gehören nicht nur (soziale) Medien, sondern auch Arbeit am Computer, Mails, Meetings, alles, was sich heute durchs Display schiebt. Direkt danach kommt Zeit, die wir allein verbringen. «Noch nimmt die Bildschirmzeit mit dem Alter tendenziell ab, was vermutlich aber damit zu tun hat, dass die Generation, die mit Smartphones gross geworden ist, noch nicht pensioniert wurde 

Alle haben genug Zeit
«Aber für so etwas habe ich keine Zeit.» Diese Ausrede können wir ein Leben lang vorschieben. Es ist aber nicht wahr, dass wir mehr oder weniger Zeit haben. Der Schöpfer hat uns die gleichen 24 Stunden pro Tag gegeben – wie schon Adam und Eva, schreibt der schwedische Seelsorger und Leiter von Einkehrtagen Magnus Malm in seinem Klassiker «Gott braucht keine Helden». Und weiter: Es stimmt einfach nicht, dass bestimmte Menschen mehr oder weniger Zeit haben als andere. Die Menge der Zeit ist die gleiche. Der Unterschied liegt darin, wie wir sie nutzen. Manche Menschen wie Kinder, Alleinstehende oder Rentner haben relativ grosse Wahlmöglichkeiten. Aber es gibt für alle ein gewisses Mass an Zeit, über das sie freie verfügen können. Es gilt das einfache Gesetz, dass ich genau das tue, was mir wichtig ist. Für das, was ich will, habe ich immer Zeit. Mein Hauptproblem ist also nicht, von den äusseren Umständen dominiert zu sein und keine Zeit für mein inneres Leben zu finden, sondern einzusehen, dass es so wichtig ist, dass es meine Zeit wert ist.  

Lernen von Maria und Marta
Unsere Zeit ist wertvoll. Die Geschichte von Maria und Marta zeigt exemplarisch, was die Priorisierung von Zeit bedeutet. Als Jesus in ihr Heim kommt, nehmen sie sofort die Plätze ein, die ihren inneren Prioritäten entsprechen. Marta will vor allem für Jesus arbeiten und dafür sorgen, dass er es so gut wie möglich hat. Maria will in erster Linie mit Jesus zusammen sein. Sie lässt alles andere liegen, um sich zu ihm zu setzen und ihm zu lauschen. Die Freundschaft war so stabil, dass Jesus die Wege, die die beiden gewählt hatten, miteinander vergleichen konnte, ohne verurteilend zu klingen: «Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe. Eins aber ist Not. Maria hat das gute Teil erwählt, das soll nicht von ihr genommen werden» (Lukas 10, 38-42). Schenken wir an Weihnachten Jesus und anderen Menschen unsere Zeit.

Herzlich, Markus Baumgartner

 
 
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