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Der aussergewöhnliche Baumeister GottesEr war fromm, bescheiden, lebte zölibatär – und er war ein genialer Architekt. Für seine Baukunst, aber auch seinen innigen katholischen Glauben wurde er so bewundert, dass Antoni Gaudí auch als «Architekt Gottes» bezeichnet wurde. Sein berühmtestes Bauwerk ist die Kathedrale Sagrada Familia in Barcelona. Sie ist eine der bekanntesten Kirchen der Moderne und jetzt ganz neu die höchste Kirche der Welt. Sie wurde in bisher 144 Jahren von Almosen der Armen finanziert und ist noch nicht fertiggestellt. Trotzdem gehört der unvollendete Bau seit Jahren zu den Sehenswürdigkeiten Barcelonas.Die Sagrada Família (Heilige Familie) in Barcelona ist eines der berühmtesten und geheimnisvollsten Gebäude der Welt. Bekannt für ihre surreale Schönheit und hoch aufragenden Türme, zeichnet die Kirche sich zudem aus, dass sie seit 1882 im Bau ist. Sie ist ein architektonisches Meisterwerk und ein lebendiger Ausdruck von Glaube und Kreativität. Die Krönung des Hauptturmes soll am 10. Juni 2026 stattfinden. Dann wird die Sagrada Familia ihre maximale Höhe erreicht haben (172,5 Meter) und damit die höchste Kirche der Welt sein. Der Hauptturm ist Jesus Christus gewidmet und wird von einem Kreuz gekrönt. Diese Höhe entspricht dem Wunsch Gaudís, die 177 Meter des Berges Montjuïc nicht zu überschreiten, da das Werk des Menschen das Werk Gottes nicht übertreffen dürfe. Der Hauptturm ist damit höher als das Ulmer Münster, das mit 162 Metern bisher die höchste christliche Kirche war. Dieser Meilenstein markiert einen historischen Moment in der Geschichte der Basilika, die seit 1882 im Bau ist. Die Kirche ist noch unvollendet, da die Arbeiten an ihrem Innenraum und ihren Fassaden andauern. Trotzdem besuchten im vergangenen Jahr 4,9 Millionen Menschen die Sagrada Familia, was sie zu einer der bedeutendsten Stätten christlicher Pilgerfahrt und architektonischer Verehrung weltweit macht. Imposantes Symbol christlichen Glaubens Verbunden mit Gottes Schöpfung «Ich habe viele Kämpfe gewonnen, ausser den gegen meinen schlechten Charakter», sagte Antoni Gaudí über sich. Obwohl Gaudí in seinen früheren Jahren nicht als praktizierender Katholik bekannt war, soll er nach Beginn der Arbeiten an der Sagrada Familia eine Bekehrung seines Herzens erfahren haben. Während die Arbeiten an der Basilika voranschritten, wurde Gaudí für sein Fasten, seine Askese und seine Hingabe an Gott bekannt. In den Jahrzehnten nach dem Beginn seiner Arbeit an der Sagrada Familia widmete sich Gaudí immer mehr dem Gebet und den Sakramenten. Gaudí arbeitete 43 Jahre an der Basilika. Die letzten 15 Jahre seines Lebens wohnte er in einer Ein-Zimmer-Wohnung in unmittelbarer Nähe zur Sagrada Familia und verbrachte jeden Tag auf der Baustelle. Bei einem fatalen Zusammenstoss mit einer Strassenbahn am 7. Juni 1926 befand sich der 74-Jährige gerade auf dem täglichen Fussmarsch zur Beichte. Er war so ausgemergelt, dass man ihn für einen Penner hielt und in ein Armenspital verfrachtete. Drei Tage später erlag er seinen Verletzungen. Zur anschliessenden Trauerfeier sollen 30’000 Menschen gekommen sein. Architekt prägt eine Stadt Herzlich, Markus Baumgartner P.S. Sie können weiter abstimmen (zur Award-Umfrage) und sich für das Dienstagsmailfest vom 15. März anmelden (Mail an info@dienstagsmail). |

