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Geschmähte Frau wird Miss Universe

 

Den Titel als schönste Frau des Universums sicherte sich dieses Jahr Fátima Bosch aus dem Bundesstaat Tabasco in Mexiko. Sie verwies in Bangkok über 130 andere Kandidatinnen auf die Plätze. Dies trotz schwieriger Kindheit und einem Eklat im Vorfeld der Wahlen. Die Gewinnerin ist eine gläubige Katholikin. Ihr Slogan für das Leben lautet «Lang lebe Christus der König» und ihr wichtiges Ziel ist, «dass ich die Person werde, die Gott für mich zu sein bestimmt hat». 

 
 

Fátima Bosch, 25, studierte unter anderem in Mexiko und Mailand Mode- und Bekleidungsdesign. Sie sagte nach der Wahl: «Heute habe ich erneut bestätigt bekommen, dass das, was Gott für dich bestimmt hat, weder durch Neid aufgehalten wird noch durch das Schicksal verhindert wird noch durch Glück oder Zufall verändert werden kann. Es lebe Christus, der König.» Wie will sie als Miss Universe Spuren hinterlassen? «Ich will Licht dorthin bringen, wo nur Dunkelheit herrscht, und Mädchen und Frauen inspirieren, an die Kraft ihrer Stimme zu glauben». Die gläubige Katholikin machte bei ihrer Krönung zur Miss Universe 2025 das Kreuzzeichen und symbolisierte mit ihren Finger gen Himmel, wohin sie ihren Dank richtet.

«Inspirieren, heilen und Leben verändern»
Vor ihrer Wahl zur Miss Universe erklärte Fátima Bosch mit einem Video auf Instagram ihre Motivation zur Teilnahme an der Miss-Wahl. In dem Video sind Aufnahmen von ihrem sozialen Engagement zu sehen. Im Text zum Video schreibt sie: «Mein Lebensziel ist es, zu dienen. Deshalb nehme ich an der Miss Universe Wahl teil: um mit meiner Stimme Licht in alle Winkel zu bringen, wo bisher nur Dunkelheit herrschte. Jenseits der Krone möchte ich inspirieren, heilen und Leben verändern. Denn wenn ich auch nur ein Herz berühren, eine Stimme zum Klingen bringen oder Glauben säen kann, wo einst Stille war, dann habe ich meine wahre Bestimmung erfüllt.»

Schwierige Kindheit
Es war nicht immer alles schön bei ihr: «Ich wurde gemobbt, ich habe Legasthenie, Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität, und ich habe es nicht verstanden. Wenn die Schule einen unterstützen würde, anstatt einem zu sagen, wie dumm man ist, würde man die Zeit in das investieren, was man gut kann. Kinder können sehr grausam sein, aber ich hege keinen Groll, denn man muss Empathie haben, denn sie haben es nicht absichtlich getan», sagte sie. 2018 wurde sie als «Flor de Oro de Tabasco» ausgezeichnet. Seither ist sie zum Wettbewerb eingeladen, hat sich aber erst jetzt getraut. 

Eklat am Vorbereitungsevent
Fátima Bosch hatte Anfang November 2025 internationale Schlagzeilen gemacht, als sie in den sozialen Netzwerken berichtete, dass Nawat Itsaragrisil, Präsident von Miss Grand International (MGI) und Regionaldirektor für Asien von Miss Universe, sie während eines Austauschs im Rahmen des Wettbewerbs in der Hauptstadt Bangkok als «dumm» bezeichnet hatte. Er beschuldigte sie, einen Termin versäumt zu haben und stellte ihre Professionalität infrage. Als Fátima Bosch protestierte, rief er die Sicherheitskräfte, schreibt der BLICK. Mehrere Teilnehmerinnen verliessen daraufhin die Veranstaltung. Trotzdem wurde sie nach einem von Skandalen geprägten Wettbewerb in Thailand zur neuen Miss Universe gekürt. Fátima Bosch schrieb später in den sozialen Medien: «Niemand hat das Recht, uns zum Schweigen zu bringen.» Später glätteten sich die Wogen. Das Verhalten von Fátima Bosch „ist ein Beispiel dafür, wie wir Frauen unsere Stimme erheben müssen“, erklärte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum.

Herzlich, Markus Baumgartner

 
 
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