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Foto Bistum Essen

Ein «Aschekreuz to go»

Aktion der katholischen Pfarreien am Aschermittwoch

 
 
 

Etliche Geistliche segneten in Städten wie Bochum, Essen, Freiburg, Münster oder Wuppertal am Aschermittwoch die Passanten mit einem Aschekreuz. Mitten auf dem Marktplatz zwischen Einkauf und Alltagsleben wurde das Aschekreuz verteilt. Eine Aktion, die gut ankommt.

 «Coffee to go» kennen alle: Kaffee zum Mitnehmen halt. Aber «Aschekreuz to go?» Das gab es am letzten Mittwoch in Bad Kreuznach zum ersten Mal, rapportiert der Südwestrundfunk der ARD. Premiere ist auch auf dem Lambertikirchplatz in Münster, berichten die «Westfälischen Nachrichten» und der WDR. Fernsehen, Radio und Zeitungen haben mit grossem Interesse auf die Aktion hingewiesen. An drei Stehtischen mit Roll-up warteten Geistliche aus der Pfarrei  auf Passanten, die es nicht geschafft haben, sich diesen Segen in einem Gottesdienst abzuholen. Ein Aschekreuz im Vorbeigehen sozusagen.

Am Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern. Seit Ende des 11. Jahrhunderts gibt es die Tradition, sich an diesem Tag in Gottesdiensten ein Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen zu lassen. Die aus gesegneten Palmzweigen vom Vorjahr gewonnene Asche gilt als Symbol der Trauer und Busse. «Ich bin praktizierende Christin», sagt Dagmar Bückmann. «Doch ich bin auch berufstätig und kann daher heute nicht in den Gottesdienst.» Dass am Aschermittwoch Aschekreuze auch am Rande der Fussgängerzone in Münster verteilt werden, findet sie klasse «Das Kreuz ist für mich der Einstieg in die Fastenzeit, in der ich bewusster durchs Leben gehen will.» Oft wurden vor dem Erteilen des Aschkreuzes die Vorsätze benannt. Der Klassiker «weniger Alkohol und Süsses» wurde oft genannt, ebenso mehr Ruhe, häufiger zum Gottesdienst, Verzicht auf Stress. 

Pastor Ingo Struckamp taucht einen Finger in den Aschetopf auf dem Stehtisch, zeichnet auf der Stirn von Dagmar Bückmann ein Kreuz nach und sagt: «Kehre um und glaube an das Evangelium.» Die Aktion «Aschekreuz to go» ist frech, ist das nicht ein bisschen zu hip? «Nein», sagt Struckamp zur «Westfälischen Zeitung» «Ich bin überzeugt, dass auch Jesus Humor hatte.» Zwischenzeitlich bilden sich sogar Schlangen, um das Aschekreuz in Münster abzuholen. Die Aktion wird bereits bei der Premiere zum Erfolg. Insgesamt waren über 350 Personen im Laufe des Tages da. Viele Menschen haben sich äussert positiv zu diesem Projekt geäussert und fanden es toll. Sie haben der Kirche Mut gemacht, häufiger an den Wegen der Leute zu stehen: «Wenn wir den Menschen entgegen kommen, weckt das Gott sei Dank immer noch Interesse und eine grosse Chance das Gerücht von Gott wach zu halten» hält die Kirche in einem Rückblick fest.

Herzlich, Markus Baumgartner

 

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