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Foto Bistum Essen

Das Kirchenlabor feiert

Vom Ort für Randständige zur Citykirche

 
 
 

Vor 20 Jahren öffnete die Heiliggeistkirche mit dem prachtvollen barocken Kirchenraum am Bahnhofplatz in Bern ihre Türen für die Randständigen. Heute ist die Offene Kirche ein Experimentierraum für neue spirituelle Formen. Es ist ein Anliegen, dass die zentral gelegene Kirche die Woche über nicht geschlossen ist.

Die Heiliggeistkirche ist Berns zentralste Kirche. Viele denken noch heute unmittelbar an die Randständigen. 1999 wollte man die Menschen von draussen hereinholen. Auf der Treppe der Kirche, in der Innenstadt und im Kocherpark gab es Drogenszenen. Damals wurden die Türen geöffnet und diese Leute erhielten eine «Chile-Suppe». Zum interreligiösen Trägerverein der Offenen Kirche Bern gehören die reformierte und die römisch-katholische Kirche, sowie die Christkatholische und die Jüdische Gemeinde Bern. 

Die Offene Kirche Bern versteht sich als spirituelle Begegnungsplattform, engagiert sich für Menschenrechte und vor allem für Benachteiligte. Das Leitungsteam besteht aus vier Personen, engagiert sind über 330 Freiwillige. Das professionelle Beratungsangebot «ganz Ohr» verzeichnete 246 vertrauliche Gespräche. Ein Publikumsmagnet sind die wöchentlichen Orgelkonzerte. Besucherinnen und Besucher zählte die Offene Kirche Bern letztes Jahr knapp 68’000.

Neben der Offenen Kirche ist auch die normale Kirchgemeinde in der Heiliggeistkirche aktiv. Das sind zwei Institutionen unter einem Dach, die zwei verschiedene Aufträge haben. Im Gegensatz zur reformierten Kirchgemeinde Heiliggeist richtet sich die Offene Kirche Bern auf nicht gemeindegebundene Menschen aus. Es sollen Leute angesprochen werden, die nicht mehr in Gottesdienste gehen, sich aber doch für Spiritualität interessieren. Aber auch für Kultur und gesellschaftspolitische Fragen. «Es gehört zu den Aufgaben der Kirche, sich für die ganze Gesellschaft zu engagieren. Ob jemand einer Kirche angehört, spielt keine Rolle», erklärt Annelise Willen, Projektleiterin Offene Kirche Bern, in der Tageszeitung «Der Bund.»

Citykirchen wie die Offene Kirche Bern können Modelle sein für künftige Kirchen Einzelne Elemente liessen sich gut auf herkömmliche Kirchgemeinden übertragen. Zum Beispiel das  Foodsave-Bankett, wo es um das Thema Verschwendung von Lebensmitteln geht. 

Herzlich, Markus Baumgartner

 

Das DienstagsMAIL ist eine nicht-kommerzielle und kostenlose Dienstleistung für Christen, die ihr Engagement öffentlichkeitswirksamer gestalten wollen. Das DienstagsMAIL wird von einem Kommunikationsprofi in seiner Freizeit verfasst. Die praktischen Tipps sollen mithelfen, dass Christen verstärkt in der Gesellschaft wahr genommen werden.
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