![]() Jubiläum für Gipfelkreuz
Seit 20 Jahren prangt das Gipfelkreuz auf dem Rossbodenstock. Es war damals ein ambitioniertes Projekt auf fast 3000 Metern Höhe. Es ist 7,5 Meter hoch und Windstärken von bis zu 250 km/h ausgesetzt. Selbst von Andermatt aus und 1500 Meter tiefer ist es noch gut erkennbar Anlässlich einer Bergtour Mitte August 1999 zum Pizzo Centrale kam bei drei Urner Bergkameraden aus Andermatt die Idee auf, zum Heiligen Jahr 2000 ein Bergkreuz zu errichten. Und zwar auf einem Gipfel, der möglichst vom ganzen Urserntal aus zu sehen ist. Die Wahl fiel auf den 2835 Metern über Meer gelegenen Rossbodenstock, den markanten östlichen Grenzberg zum benachbarten Tavetsch. Mit diesem Kreuz sollte für die Talschaft Ursern im neuen Jahrtausend ein Zeichen zum Glauben an den Machtschutz Gottes gesetzt werden, schreibt die «Luzerner Zeitung». Ein Jahr später, am 15. August 2000, fand die feierliche Einweihung
statt. Die eigentlichen Arbeiten vor Ort, so unter anderem der mühsame Aushub für den fast acht Kubikmeter grossen Betonsockel im felsigen Gelände, Schalung und Betonierung dauerten von Mitte Juni bis Ende Juli. Zeitweise waren bis zu 20 Freiwillige mit grossem Idealismus im Einsatz. Aber das oft nasskalte Wetter, ja sogar Schneetreiben, führte immer wieder zu Unterbrüchen. Gross war die Freude, als der Helikopter die beiden Hälften des Kreuzes mit Präzision auf die beiden einbetonierten Nocken setzte. Das Kreuz weist die stattliche Höhe von 7,5 Metern auf, die Querbalken messen 4 Meter. Es ist eine Konstruktion aus feuerverzinktem, mit einer Schutzschicht behandeltem Stahl. Herzlich, Markus Baumgartner
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