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Wer ist Jesus?

Berthold W. Haerter, Pfarrer von Oberrieden, musste in letzter Zeit einige Ärzte aufsuchen. Durch die wiederholten Konsultationen entstand eine gewisse Vertrautheit. Ein Arzt erkundigte sich beiläufig nach seinem Beruf. Am Ende der nächsten Sitzung fragte er ihn: «Wie erkläre ich meinen Kindern, wer Jesus ist?» Diese Frage nahm Berthold Haerter zum Anlass für eine Zeitungskolumne. 

 

Der Arzt erzählte Pfarrer Haerter, dass sie als Familie in einer Kirche gewesen seien. Dort sei Jesus auf einem grossen Altarbild abgebildet gewesen. Die Kinder, beide im Vorschulalter, hätten das Bild eingehend betrachtet und dann gefragt: «Wer ist denn das? Ist das Gott?» – «Nein, das ist Jesus», meinte der Vater, und dann kam die Frage der Kinder: «Wer ist Jesus?»

Eigentlich steckt die Antwort in der Frage der Kinder, schreibt Pfarrer Berthold Haerter in seiner Kolumne in der «Zürichsee Zeitung»: «Jesus ist Gott. Jesus zeigt uns mit seinem Leben, wie Gott zu uns ist, aber auch, was Gott von uns erwartet. Jesu Tod und Auferstehung zeigen, dass Gott auch im schlimmsten Leiden bei jedem von uns ist, und doch eine Zukunft, ein Neuanfang im Leben oder nach dem Leben ermöglicht.»

Biblische Geschichten erzählen 

Die Eltern hätten dies so kaum ihren Kindern erklären können. So empfahl der Pfarrer dem jungen Vater: «Wenn Sie Ihren Kindern erklären wollen, wer Jesus ist, dann müssen Sie ihnen biblische Geschichten erzählen.» In der Geschichte vom barmherzigen Samariter zum Beispiel gibt Jesus uns den Auftrag, mit offenen Augen

durch die Welt zu gehen und jeder oder jedem zu helfen, der uns braucht. In der Geschichte von den zwei Söhnen erzählt Jesus, dass Gott für jeden von uns zu jeder Zeit da sein will. Er wartet auf uns. Es wird auch erklärt, was Liebe ist. In der Geschichte von dem Mädchen, das Jesus heilt, zeigt er uns, dass bei Gott Dinge möglich sind, die wir für ziemlich unwahrscheinlich halten und die unser rationales Denken sprengen. Aber im Vertrauen zu Gott beziehungsweise Jesus ist vieles möglich.

«Unsere Ethik beruht darauf»

Einige haben diese biblischen Geschichten in der Sonntagsschule kennen gelernt. Andere kennen sie nicht. Aber es gibt Bilderbibeln. Eine solche hat der Pfarrer dem Arzt dann empfohlen. Für Erwachsene gibt es gut verstehbare Bücher mit biblischen Geschichten. Die Kolumne von Pfarrer Haerter endet mit: «Unsere Ethik beruht auf diesen biblischen Geschichten. Vernachlässigen wir diese Grundlagen, die zum Nachdenken und Handeln anregen, werden die Mitmenschlichkeit und unser Zusammenleben schwieriger und kälter.»

Herzlich, Markus Baumgartner

 
 
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