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No images? Click here ![]() Schweizer Unternehmer ermöglicht Mutter Teresa-Film
Vor 25 Jahren ist die Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa gestorben. Zu ihren Ehren hat der Schweizer Richard Fritschi einen Kinofilm initiiert. Entstanden ist ein zeitgenössisches Drama über Liebe und Barmherzigkeit. Es ist ein Non-Profit-Film, der mithelfen soll, das Leiden von Armen, Verlassenen, Kranken und Sterbenden zu lindern und den Gesundheits- und Bildungsstandard von Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt zu verbessern. Der Film (Trailer) porträtiert die spannende Parallelgeschichte zweier Frauen an verschiedenen Orten, die sich irgendwann begegnen: Die in London aufgewachsene Inderin Kavita hat eine glänzende Karriere als Musikerin vor sich, als sie ungeplant schwanger wird. In der Hoffnung, dass ihr ehemaliges Kindermädchen ihr aus der Patsche zu helfen weiss, reist sie nach Indien. Tatsächlich erfährt sie dort einiges über ihre Familie und Herkunft, welche die Eltern ihr bisher verschwiegen haben. Vor allem aber entdeckt sie, dass Mutter Teresas Engagement für Indiens Ärmste auch ihr eigenes Schicksal unmittelbar mitbestimmt hat. Schweizer treibt Spendengelder auf Wer in der Schweiz einen aufwendigen Kinofilm herstellen will, beantragt an allen möglichen Orten Förderung und hofft, dass genug zusammenkommt. Man kann es aber auch ganz anders machen. Zum Beispiel, indem man vier Millionen Franken Spendengelder auftreibt. Wer sich für diesen Weg entscheidet, muss über die nötigen Kontakte verfügen. Das hat der Zürcher Unternehmer Richard Fritschi getan und damit das Drama «Mother Teresa & Me» finanziert, das derzeit in den Kinos läuft. Er führte zahlreiche Benefizveranstaltungen durch, überzeugte mehr als 30 Firmen und Stiftungen und Hunderte von privaten Gönnern, schreibt der «Tages Anzeiger». Indien-Reise veränderte alles Der ehemalige Chef der Medizinaltechnik-Firma Ypsomed reiste mit seiner Frau, der Schauspielerin Jacqueline Fritschi-Cornaz, nach Indien. Sie waren tief betroffen von der Armut der Strassenkinder, schreibt der «Tages Anzeiger» weiter.Die Reise führte auch zu einer Begegnung mit einem Produzenten, der an der Wand ein Porträt der Ordensschwester Teresa aus Nordmazedonien hängen hatte. Ob er nicht einen Film über Mutter Teresa machen wolle? Er wolle sich das überlegen, antwortete er, und meldete sich später mit einem Foto der jungen Mutter Teresa. Und dem Kommentar, dass sich die Missionarin und Jacqueline Fritschi-Cornaz stark ähneln würden. «Wir dachten zuerst, er mache einen Witz», sagt Fritschi. Kurz, die Idee für einen Mutter-Teresa-Film war geboren. «Mother Teresa & Me» soll junge Menschen inspirieren, sagt Richard Fritschi. «Geschichte, die bewegt» Eine zentrale Bedeutung im Film nehmen die Zerrissenheit von Mutter Teresa und ihr Kampf, sich trotz innerer Zweifel mit Empathie für Vergessen einzusetzen. Man sieht und erlebt, wie Mutter Teresa sich nach der Nähe und Verbundenheit mit Gott sehnt und wie sie sich über Jahrzehnte hinweg von ihm getrennt fühlt. Nach seinem Premierenbesuch schrieb Bundespräsident Ignazio Cassis auf Twitter: «Eine Geschichte, die bewegt, zum Nachdenken anregt.» Der Schweizer Filmkritiker Alex Oberholzer sagt: «Ein wichtiger Film: lehrreich und ergreifend!» Der Netto-Filmerlös geht an Organisationen, welche sich für die Bildung und Gesundheit von ärmsten Kindern engagieren. Herzlich, Markus Baumgartner |
