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Nicht zu fassen

Intuitiv ist klar, was unendlich ist: etwas, das nie aufhört. Doch Unendlichkeit ist nur schwer vorstellbar und faszinierend zugleich. Interessant ist, dass Unendlichkeit bis heute eines der grössten Rätsel der Wissenschaft ist. Im Gegensatz dazu ist in der Theologie klar, dass Gott unendlich ist, wir ihn aber trotzdem verstehen können. 

 

Ein Blick in einen klaren, sternenfunkelnden Nachthimmel macht Unendlichkeit spürbar: Die Vorstellung, wie unfassbar weit entfernt diese kleinen Lichtpunkte dort oben vor sich hin funkeln und dass es dahinter vielleicht noch unendlich weitergeht, bringt das Hirn fast zum Platzen. Die Unvor- stellbarkeit von Unendlichkeit kann einen in solchen Momenten in kurze Krisen des Nichtverstehens versetzen, schreiben die Süddeutsche Zeitung und die Tamedia-Medien in der Schweiz in einer grossen Auslegeordnung über Unendlichkeit in der Geografie, Kunst, Literatur, Mathematik, Psychologie, Physik. 

Die Zeit tickt

Die Zeit tickt einfach weiter. Sekunde um Sekunde, Tag für Tag. Ein Ende der Zeit? Ist nicht in Sicht. «Womit wir bei grossen Fragen wären: Was ist Unendlichkeit überhaupt? Wie kann der Weltraum womöglich unendlich sein, Zeit vielleicht nie enden? Das passt schlecht zur menschlichen Vorstellungskraft, denken wir doch stets in Abgrenzungen und mehr oder weniger greifbaren Zahlen», schreiben die Süddeutsche Zeitung und Tamedia-Medien weiter. «Bei manchen ganz grossen, klaffenden Wissenslücken der Forschung wundert man sich fast, wie so fundamentale Fragen noch immer offen sein können. Etwa die Frage nach dem Ursprung des Lebens: weitgehend ungeklärt. Oder die nach der Gestalt des Universums – endlich oder unendlich? Man weiss es nicht.» 

Ungelöste Rätsel

Unendlichkeit oder Ewigkeit bekommt man nicht zu fassen. Die Naturwissenschaft hat zwar versucht, Antworten zu finden.  Lange tappten auch Mathematiker und Philosophen bei der Ergründung der Unendlichkeit im Dunkeln.

Heute weiss man: Die Unendlichkeit hat viele Gesichte: «Die komplette Analysis ist ein Spiel mit dem Unendlichen», sagt Valentin Blomer, Zahlentheoretiker von der Universität Bonn in der Süddeutschen Zeitung. Er ergänzt: «Fast alle Fragestellungen in der Mathematik haben auf die eine oder andere Weise mit der Unendlichkeit zu tun». So gibt es in der modernen Mathematik noch immer ungelöste Rätsel, die sich um die Unendlichkeit drehen.

Gott ist unendlich

Im Glaubensbekenntnis beten wir: «Ich glaube an Gott, den Vater den Allmächtigen.» Gott ist nicht in ein Konzept einzuordnen. Er ist Urgewalt und Stille, unendlich fern und unfassbar nah, er lenkt das Geschick der Welt und kennt das Herz jedes Einzelnen. Der Kirchenvater Augustinus (354–430) drückt dieses Paradox in seiner Glaubensbiografie, den «Confessiones», so aus: «Du aber warst noch innerer als mein Innerstes und höher als mein Höchstes». A. W. Tozer vom Moody Bible Institute schrieb: «Wir leben in Materie, Raum und Zeit, und wir sind Geschöpfe. Gott ist nicht Materie, er lebt nicht in Materie. Und er ist nicht räumlich zu erfassen; er lebt nicht im Raum. Und er ist nicht zeitgebunden; er lebt nicht in der Zeit.» Die unendliche Natur von Gott bedeutet, dass Gott ausserhalb von Zeit und Ort ist und nicht dadurch begrenzt wird: Gott, der Allmächtige, Allwissende, Ewige, Unendliche, Unergründliche. Trotzdem können wir Gott verstehen, weil er sich uns offenbart hat. So wie es Johannes ausdrückt, als er die Briefe an die sieben Gemeinden schrieb – mit den Worten, die Gott ihm eingab (Offenbarung 1,4): «Ich wünsche euch Gnade und Frieden von dem, der ist, der immer war und der noch kommen wird.» 

Herzlich, Markus Baumgartner

 
 
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