|
No images? Click here ![]()
Jimmy Carter – Held und InspirationJesus und Jimmy: Jimmy Carter ist mittlerweile 98 Jahre alt und hat von allen bisherigen US-Präsidenten das höchste Lebensalter erreicht. Er ist seit 77 Jahren mit Rosalynn verheiratet und lebt damit auch die längste Ehe in der Geschichte der US-Präsidenten. Er war zwischen 1977 und 1981 Präsident der USA. Jimmy Carter liebt Jesus und hat sich vor drei Wochen zum Sterben in sein Haus zurückgezogen."Amerika bereitet sich auf den Tod von Jimmy Carter vor, der seiner Zeit oft voraus war», schreibt die Zeitung «Die Zeit". "Es wird wundervoll." So antwortete der frühere US-Präsident Jimmy Carter, als er vor drei Jahren gefragt wurde, ob er Angst habe vor dem Tod. "Ich bin bereit", sagte der damals 95-Jährige. "Ich habe versucht, mein Leben nach Jesus Christus auszurichten. Ich fürchte nicht, was nach dem Tod kommt." Jimmy Carter ist ein wiedergeborener Baptist, der sich mit seiner Unterschrift als Präsident für die Menschenrechte in der US-Aussenpolitik und die Bekämpfung des Rassismus einsetzte. Er handelte den Friedensvertrag zwischen Ägypten und Israel im Camp David aus und setzte sich für die Palästinenser ein. Er sorgte hinter den Kulissen dafür, dass die weisse Herrschaft in Rhodesien 1979 beendet wurde. In seiner Amtszeit schloss er die Torrijos-Verträge zur Übergabe des Panamakanals. Er setzte sich für die Equal Rights Amendment (ERA) für die gesetzlichen Rechte der Frauen ein. Präsident Carter ernannte weit mehr Frauen in seine Verwaltung als jeder Präsident vor ihm. Mitten in der Ölkrise wurden 32 Solarzellen auf das Dach des Weissen Hauses gebaut. Carter vergab erstmals staatliche Kredite für erneuerbare Energien, und er gründete ein Forschungsinstitut für Solarenergie. Damals verspotteten ihn viele dafür. Sein republikanischer Nachfolger Ronald Reagan liess die Solarzellen prompt entfernen und setzte wieder ganz auf Erdöl und Kohle. Hätte Reagan die Politik Carters fortgeführt, hätte die Klimakrise abgemildert werden können, schreibt «Die Zeit»: «So erweist sich der ‘unfähigste Präsident aller Zeiten’, wie deutsche Zeitungen damals titelten, mit dem Abstand von fast vier Jahrzehnten als einer der vorausschauendsten.» Nobelpreis für humanitäres Engagement Prägend für Jimmy Carter ist seine tiefe Verwurzelung im christlichen Glauben. So arbeitete er viele Jahre als Diakon einer Baptistengemeinde. Er erteilte Bibelstunden und half im Predigtdienst mit. Seit Beendigung seiner Präsidentschaft engagiert er sich mit seinem «The Carter Center» vor allem für Menschenrechte, die internationale Vermittlung und Wahlbeobachtung. Er hat sich damit international grosses Ansehen durch intensives humanitäres Engagement erworben. Dafür sprach ihm das Nobelkomitee 2002 den Friedensnobelpreis zu. In Afrika wurde durch die Tätigkeit Carters die oft tödlich wirkende Wurmerkrankung «Guineawurm» fast ausgelöscht. Man geht davon aus, dass rund vier Millionen Menschen durch das Engagement Carters von dieser Krankheit geheilt wurden. Unter anderem setzte er sich massiv und erfolgreich dafür ein, dass die Pharmaindustrie die dafür erforderlichen, wenig rentierenden Medikamente überhaupt herstellte. Seit dem Beginn von Carters Engagement 1986 sank die Zahl der jährlich gemeldeten Fälle von über zwei Millionen auf wenige Hundert bis 2012. Jimmy Carter schrieb insgesamt auch 32 Bücher. Einstehen für gleichberechtigte Frauen Jimmy Carter hat eine internationale Vision des Evangeliums und eine weniger messianische Vorstellung von der Rolle der USA. Er glaubt, dass das Ebenbild Gottes in allen Menschen Würde und Gleichheit verleihe. Im Jahr 2000 kappte Carter seine Verbindungen zur Southern Baptist Convention wegen deren Haltung zu Frauen in Führungspositionen mit den Worten: "Ich persönlich bin der Meinung, dass die Bibel sagt, dass alle Menschen in den Augen Gottes gleich sind und dass Frauen eine absolut gleichberechtigte Rolle im Dienst für Christus in der Kirche spielen sollten." Jimmy Carter blieb seinem Glauben sein Leben lang treu und hat während seiner Präsidentschaft sogar Sonntagsschulunterricht in der örtlichen Baptistengemeinde gegeben. Am 18. Februar 2023 gab das Carter Center bekannt, dass der 98-Jährige sich nach einigen kürzeren Krankenhausaufenthalten entschieden habe, künftig zu Hause palliativ gepflegt zu werden Herzlich, Markus Baumgartner P.S. Save the date: Schon jetzt herzliche Einladung zum Dienstagsmailfest am Sonntag, 7. Mai 2023, von 17.00-20.00 Uhr im Hotel Glockenhof Zürich. |

