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Radprofi betet und träumt von Olympia

 

Sie ist über 200 Tage im Jahr unterwegs: Noemi Rüegg, 22, aus Oberweningen ZH ist seit letztem Jahr Radsport-Profi und gehört zu den Schweizer Nachwuchshoffnungen. Sie ist aktuell die drittschnellste Frau in der Schweiz und zieht grosse Kraft aus ihrem Glauben. Sie ist überzeugt: «Ich bin auch etwas wert, wenn ich meine Ziele nicht erreiche, wenn ich verliere.» Einmal pro Woche nimmt sie beim internationalen Bible Study Club teil. 

 
 

Noemi Rüegg entstammt einer radsportverrückten Familie: Vater Peter Rüegg, Bruder Silas und vor allem ihr fünf Jahre älterer Bruder Timon sind als Radsportler aktiv. Noemi begann ihre Radsportaktivitäten mit Querfeldeinrennen: 2015 startete sie in Dielsdorf das erste Mal und gewann zwischen 2015 und 2017 zahlreiche Rennen für Neulinge. Inzwischen hat sie auf die Strasse gewechselt. Schon 2018 wurde die damals 17-jährige Noemi Rüegg zweifache Schweizer Meisterin in der Kategorie U23: Sie gewann auf der Strasse und im Zeitfahren. «Petra Rüegg verfügt über eine starke Schlagkraft und gute technische Fähigkeiten, die sie im Radcross erworben hat», schreibt das Radsportteam über sie. Was sie auf der Strasse immer noch mag, ist Regen. «Er erinnert mich an die Quer-Zeit und das Motto von damals: No mud, no glory – ohne Dreck, kein Ruhm», sagte sie zum «Zürcher Unterländer». Nebst den erworbenen Titeln nennt sie als bisherigen Höhepunkt die Teilnahme an der Tour de France der Frauen, die 2022 erstmals überhaupt stattfand. Sie hat auch die Tour de Suisse gefahren: «Die Rückkehr der Tour de Suisse Féminin 2021 ist eine schöne Entwicklung für den Schweizer Radsport. Der Sport wächst in meinem Land.» Die Tour de Suisse vom 17. bis 20. Juni 2023 lässt sie diesmal aus, weil ihr Programm bislang äusserst happig war.

Engagement als Profi in Holland

Seit 2022 ist sie Teil des holländischen Weltklasseteams Jumbo-Visma Women. Ihr steht ein Zeitfahr- und ein Trainingsvelo zur Verfügung, sie wird von Kopf bis Fuss eingekleidet und Jumbo-Visma übernimmt alle Reisekosten. Zudem hat sie einen Mindestlohn. «Meine ersten Monate mit dem Team waren sehr schön und besonders. Ich habe jeden Tag genossen. Es macht sogar mehr Spass als ich erwartet hatte, obwohl ich nicht wusste, was ich erwarten sollte, da es mein erstes Jahr als Profi-Fahrerin ist.» Es herrsche eine familiäre Atmosphäre und alle seien engagiert und fürsorglich. Sie konnte schon viel lernen: «Ich bin als Sportlerin, aber auch als Mensch gewachsen.» 

Treffen in der Bibelstudien-Gruppe

Einmal in der Woche trifft sie sich online mit anderen Radrennfahrerinnen – vor allem Amerikanerinnen – zum Bible Study Club. «Da tauschen wir uns über Bibel-Texte aus. Mein Glaube gibt mir Halt. Als Profis können wir am Sonntag selten in die Kirche», sagt sie zum Swiss Olympic Magazin. Der Glaube an Gott begleitet Noemi Rüegg schon früher als Teenager. «Er gibt mir Sicherheit und Gelassenheit. Ich weiss, dass immer jemand bei mir ist», sagt sie zum «Blick». Sie betet jeden Abend. «Aber nie für Siege, nur für Gesundheit», wie sie erklärt. «Ich tue als Rad-Profi, was es dafür braucht. Der Rest liegt nicht in meiner Hand.» Betet sie auch während der Rennen? «Manchmal schon, vor allem dann, wenn ich extrem leide. Ich mache es im Stillen, nur für mich. Das gibt mir Kraft, um nicht aufzugeben.» Sie kennt als Perfektionistin auch herausfordernde Phasen: «Das Leben als Profisportlerin ist nicht immer schön. Es gibt auch viele schwierige Zeiten. Radsport ist ein schwieriger Job», sagt sie in der SRF-Sendung «Fenster zum Sonntag». 

Ein grosser Traum sind die Olympischen Spiele. Und wenn sie ein Rennen für einen zukünftigen Sieg wählen dürfte, dann wäre es die Flandernrundfahrt.

Herzlich, Markus Baumgartner

 
 
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