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Ein Christbaum kommt geflogenDer Tannenbaum kommt passend zur Adventszeit «vom Himmel hoch»: Der Riesen-Christbaum auf dem Klosterplatz in St. Gallen hat schon Tradition und ist ein Fixpunkt im Advent. Er trägt zur weihnachtlichen Stimmung in St. Gallen bei. Der Baum wird jedes Jahr gespendet und kommt in diesem Jahr aus dem Appenzellerland. Ein Pastorenpaar spendet die Tanne für den öffentlichen Platz.Initiant für den Christbaum auf dem Klosterplatz in St. Gallen war 1998 der Hotelierverein. Der Kanton als Eigentümer des Platzes prüfte die Aktion und befand: Weihnächtliche Stimmung passt zur Würde des Platzes. Seither bezahlt der Kanton das Fundament und den Lichtanschluss. Für die Kosten der Lieferung wechseln sich Ortsbürgergemeinde und katholische Kirche ab. Der Christbaum wird per Helikopter auf den Klosterplatz transportiert – vom Himmel hoch. Der Flug ist wie immer vom Wetter abhängig. Denn die diesjährige Weihnachtstanne ist 17 Meter hoch, wiegt 3,9 Tonnen und hat einen Durchmesser von rund 80 Zentimetern. Nachdem die Tanne sicher auf dem Klosterplatz gelandet ist, wird sie geschmückt. Dieses Jahr durch die HPV Uzwil-Flawil, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Sie hat den Christbaumschmuck entworfen und produziert. Am ersten Adventssonntag, dem 1. Dezember, erstrahlt die Tanne an der traditionellen Vernissage ab 16.30 Uhr erstmals in ihrem festlichen Gewand. Sie hat schon Tradition: «Die Weihnachtstanne auf dem Klosterplatz gehört zum Advent in der Kantonshauptstadt einfach dazu», schreibt der Kanton St. Gallen auf seine Homepage. Symbol für Licht und Hoffnung Der Baum kommt in diesem Jahr aus Rehetobel AR. Gespendet hat ihn das Ehepaar Jemina und Christian Bächtold. Sie wollen damit zum Weihnachtsfest ein Zeichen setzen: Sie freuen sich, dass ihre Tanne nun als Symbol für Licht und Hoffnung dient. «Wir sind Christen und glauben an Jesus. Deshalb ist es für uns etwas ganz Besonderes, einen Baum für das Fest zu spenden, an dem wir seine Geburt feiern», erklärt das Ehepaar der Zeitung «20 Minuten». «So können wir anderen Menschen mit dem Baum eine Freude machen und zu dem Fest, das uns selbst viel bedeutet, etwas Grosses beitragen.» Der Baum wurde vor etwa 40 Jahren ursprünglich als Haus-Weihnachtsbaum gepflanzt, ist aber viel zu gross geworden. Er nimmt viel Licht weg und versperrt vom Sitzplatz aus die Sicht auf den Alpstein. Jemina und Christian lebten selbst zehn Jahre in St. Gallen. Für sie war der Klosterplatz sofort ein passender Ort für den Baum. Engagiert in der Kirchenleitung Das Ehepaar lebt erst seit einem Jahr im Haus, zu dem auch der Garten gehört, in dem diese riesige Tanne steht. Zu Weihnachten schmücken Jemina und Christan Bächtold immer gemeinsam ihren Baum im Haus. Ausserdem laden sie Menschen ein, die vielleicht sonst niemanden haben. So entsteht eine bunt gemischte Gruppe. Jemina und Christian gehören seit Kurzem zum ICF St. Gallen Sie haben dort im Oktober 2024 die Leitung übernommen. ICF St. Gallen wurde 2002 gegründet und wuchs auf etwas über 200 Gäste. ICF bedeutet International Christian Fellowship und beschreibt sich als eine christliche Kirche, die am Puls der Zeit, kreativ, innovativ und manchmal auch ein bisschen verrückt ist! Was ihnen besonders wichtig ist: Menschen sind nicht für die Kirche da, sondern Kirche ist da für die Menschen. Herzlich, Markus Baumgartner
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