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«Ich sehe zuerst das Positive»

 

Lokführerinnen und Lokführer bewegen Grosses: Sie sitzen an der Spitze des Zuges, sind immer unterwegs und doch nicht allein. Sie bewegen die Schweiz und haben wahrscheinlich den schönsten Arbeitsplatz. Eine solche Lokführerin ist Cornelia Nagy-Baruffa. Sie fährt unter anderem die malerische Strecke auf den Uetliberg und liebt die Abwechslung ihres Berufs. Daneben engagiert sie sich in der drittgrössten Schweizer Gewerkschaft, wo sie als Vorstandsmitglied der Sektion Sihltal für Solidarität und gute Arbeitsbedingungen kämpft. 

 
 

Auf dem dicht befahrenen Schienennetz der Schweiz spielen Sicherheit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualität eine wichtige Rolle. Cornelia Nagy-Baruffa fand nach einer kaufmännischen Lehre und der Ausbildung zur Logistikerin EFZ zu diesem Beruf. Der typische Arbeitstag als Lokführerin bei der Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU) beginnt früh – oft im Morgengrauen. Besonders die spektakuläre Strecke auf den Uetliberg macht für sie einen Grossteil der Faszination ihres Berufs aus. «Man trifft nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Tiere wie Eichelhäher, Rehe und Eichhörnchen», erzählt sie der Zeitung SEV der Gewerkschaft des Verkehrspersonals. Die wechselnden Sonnenauf- und -untergänge auf ihren Fahrten und die Aussicht auf dem Uetliberg sind immer ein besonderes Highlight. Die Uetlibergbahn gehört zu den steilsten Normalspur-Adhäsionsbahnen Europas mit einer Steigung bis zu 79 Promille.

Arbeit und Leidenschaft

Nebst der Strecke auf den Uetliberg fährt Cornelia auch ins Sihltal von Zürich HB nach Langnau-Gattikon, wo noch alte Züge zum Einsatz kommen. Dort ist handwerkliches Geschick gefordert, was ihren Berufsalltag abwechslungsreich macht. Es gibt auch stressige Momente, etwa wenn technische Störungen auftreten. «Eine technische Störung erfordert volle Konzentration und entschlossenes Handeln», erklärt Cornelia Nagy-Baruffa der Zeitung SEV. Ab Januar 2025 gibt sie in der Zusatzfunktion als Lehrlokführerin ihr Know-how an Auszubildende weiter. Für sie ist ihr Beruf als Lokführerin nicht nur eine Arbeit, sondern eine Leidenschaft, die sie jeden Tag mit neuen Erlebnissen erfüllt. Die Natur, die Menschen und die Abwechslung machen diesen Job für sie zu etwas ganz Besonderem.

Zusammenarbeit auf ethischen Grundsätzen

Mit der Gewerkschaft SEV ist Cornelia Nagy-Baruffa stark verbunden: Sie ist Obfrau der Lokführer:innen und Vorstandsmitglied Sektion Sihltal. Schon während ihrer früheren Tätigkeit als Rangiererin trat Cornelia der Gewerkschaft bei. «Im SEV kann ich mich über das eigene Berufsfeld hinaus austauschen, sei es mit Bus- und Tramfahrern oder mit Schiffskapitäninnen. Das ist unglaublich bereichernd», sagt sie. Auch eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Unternehmensleitung liegt der engagierten Gewerkschafterin am Herzen – «immer vorausgesetzt, sie basiert auf ethischen Grundsätzen». Bei der SZU, einem überschaubaren Bahnunternehmen mit 250 Mitarbeitenden, kennt man sich persönlich. Cornelias Vorgesetzter ist selbst Lokführer, was sie als grossen Vorteil empfindet: «Mein Vorgesetzter versteht meinen Berufsalltag und die damit verbundenen Herausforderungen.»

Kraft aus Gemeinschaft und Glauben

In ihrer Freizeit ist Cornelia Nagy-Baruffa gerne in der Natur unterwegs. Sie liebt es, gemeinsam mit ihrem Mann zu wandern oder zu klettern, und sie fährt gerne Motorrad. Sie ist ein Familienmensch: So spielen auch ihre Eltern und Geschwister eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Sonntags trifft man sie häufig in der Vivakirche in Zürich, wo sie Kraft aus der Gemeinschaft und aus ihrem Glauben schöpft. Letzterer prägt auch ihr Menschenbild und den Umgang mit anderen: «Ich sehe zuerst das Positive, helfe gerne und glaube, dass gerade wir Frauen uns gegenseitig unterstützen müssen.»

Herzlich, Markus Baumgartner

 
 
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