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«Der bestvernetzte Aussenpolitiker des Parlaments»

 

Er ist in Indien geboren. Als Adoptivkind in der Schweiz macht Niklaus Samuel «Nik» Gugger Karriere als Sozialunternehmer und Nationalrat für die EVP des Kantons Zürich. Er ist als Brückenbauer wesentlich daran beteiligt, dass die Schweiz ein Freihandelsabkommen mit Indien und jetzt mit Thailand abschliessen konnte. Eine Zeitung nannte ihn daher den «bestvernetzten Nationalrat der Welt». Dabei lässt er sich bei all seinem Wirken, Handeln und Tun durch seinen Glauben an den Gott der Bibel leiten. 

 
 

Freihandelsabkommen mit wichtigen Ländern dieser Welt sind für das kleine Binnenland Schweiz überlebenswichtig. Kürzlich konnten solche Verträge mit Indien und Thailand abgeschlossen werden. Mitten drin wirkte Nik Gugger als Brückenbauer. Als Mitglied der Aussenpolitischen Kommission in Bundesbern und Präsident der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Schweiz-Indien verfügt er über exzellente Beziehungen zum indischen Subkontinent. Kein Wunder, war er beim Abkommen mit dem bevölkerungsreichsten Land der Welt in Indien an den Verhandlungen beteiligt, obwohl er keine offizielle Funktion in der Schweizer Delegation hatte, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. Dass der 54-jährige mit anderen Kulturen und speziell mit Asien gut vermitteln kann, hat mit seiner Lebensgeschichte zu tun. Niklaus Samuel Gugger wurde als Baby von seiner Mutter im südindischen Kerala zur Adoption freigegeben und dann von einem Schweizer Paar adoptiert, dass 1970 für das Hilfswerk Heks in Indien tätig war. Es ist eine Lebensgeschichte, die von menschlicher Wärme zeugt. Der EVP-Nationalrat lebt zwischen den Kulturen und kann sie deshalb zusammenführen. So spielte Gugger als «interkultureller Vermittler», wie er sich selbst bezeichnet, eine bedeutende Rolle. Nik Gugger war als einziger Schweizer Parlamentarier dabei, als Wirtschaftsminister Guy Parmelin das Freihandelsabkommen im März 2024 in Delhi unterzeichnete.

Treffen am WEF in Davos
«Nik Gugger prägt die Schweizer Freihandelspolitik entscheidend mit», schreibt Radio SRF. Das «Echo der Zeit» von Radio-SRF begleitete den EVP-Nationalrat am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos, wo die Schweiz ein Freihandelsabkommen mit Thailand unterzeichnet hat. Die Staatssekretärin für Wirtschaft (Seco), Helene Budliger, erklärt, dass Nik Gugger und der thailändische Handelsminister Pica Narita Pan die wichtigste Arbeit gemacht haben. Nik sei ein guter Freund seines Sohnes, sagte der thailändische Minister. Dass sich die beiden überhaupt trafen, geht auf Washington respektiv Texas zurück, so Nik Gugger: «Ich habe irgendwo in der Wüste von Texas das Wochenende vom 8. und 9. Februar 2020 verbracht. Man hat von der ‘Friday Ranch’ über einen grossen Fluss nach Mexiko hinübergesehen.» Nach einem «Prayers Breakfast», einem überkonfessionellen Treffen in Washington, hat es den Zürcher EVP-Nationalrat auf die Ranch verschlagen. «Ein Kollege aus der Schweiz hat mich gefragt, ob ich ihn fürs Weekend nach Texas begleiten wolle», sagt Gugger, «ich hatte nichts vor und sagte zu.» Die Zeitung «Schweiz am Sonntag» schreibt dazu: «Was danach folgt, ist eine Geschichte, wie sie in Bundesbern eigentlich nur Nik Gugger passieren kann – dem schillerndsten und wohl derzeit bestvernetzten Aussenpolitiker des Parlaments.» Nik Gugger hatte noch keinen Bezug zu Thailand. Auf der Ranch hausten rund zwölf Personen. Es war eine internationale Gemeinschaft, darunter zwei Thailänder. «Einer kam auf mich zu und stellte sich als Pachara Naripthaphan vor. Er sei der Sohn eines bekannten Politikers in Thailand», sagt Gugger. Am Ende des Wochenendes tauschte man die Kontakte aus, ohne weitere Treffen zu vereinbaren. 

Plötzliches Telefon aus Thailand
Es vergingen vier Jahre, bis im September 2024 Pachara Naripthaphan anrief: «Mein Papa und ich haben dich auf dem Radar: Du warst der Mann hinter dem Freihandelsabkommen mit Indien.» Der Papa, so erfährt der Nationalrat am Telefon, ist jetzt Handelsminister von Thailand. Nach einem Anruf ging es nicht lange, bis die erste Whatsapp-Nachricht vom Papa-Minister eintraf: Er möchte ihn treffen, «we need you». So kam es, dass Gugger im Oktober nach Thailand reiste, auf seiner nächsten Mission für den Freihandel der Schweiz. Im Gepäck einen Satz Schraubenzieher der Firma PB Swiss Tools aus dem Emmental: «Als Symbol, dass es in den Verhandlungen nun ums Fine-tuning geht», sagt er. Das Telefon klingelte auch schon um 2 Uhr morgens europäische Zeit. Der Handelsminister rief an und sagte: Nik es kommt nicht gut und dann habe ich gesagt, Pachara es kommt schon gut, wir bleiben dran.» Nik Gugger ist also 24 Stunden erreichbar für die Interessen der Schweiz und tut dies unentgeltlich. So sitzt er auf den Wunsch Thailands am diesjährigen WEF in der ersten Reihe, als das Freihandelsabkommen unterzeichnet und danach angestossen wird. Es gehe bei solch interkulturellen Kontakten stets «um Kommunikation, Gemeinschaft und gegenseitiges Vertrauen», resümiert Gugger. Stolz zeigt er eine weitere Whatsapp-Nachricht des Handelsministers: «Thank you so much. You have been a big help.» 

Gemeinwohl über kurzfristige Gewinnmaximierung 
Leben, Handeln und Tun sind bei Nik Gugger geleitet durch seinen Glauben an den Gott der Bibel. «Darauf basieren meine christlichen Werte im politischen Handeln. Was Christus uns auf den Weg gibt ist ‘Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.» Die Menschenwürde basiere in der Strategie der Evangelischen Volkspartei (EVP): Kopf, Herz und Hand. Darauf basieren seine vielen unentgeltlichen Engagements – diakonisches Handeln, das sich in Beruf, Familie, Freizeit und Politik zeigt, indem er den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Seine politischen Schwerpunkte umfassen die Förderung von sozial benachteiligten Menschen, den Schutz der Umwelt und die Unterstützung des Sozialunternehmertums. Gugger betont die Bedeutung von Integrität, Selbstlosigkeit, Zukunftsorientierung und Menschenfreundlichkeit in der Politik. Als Sozialunternehmer engagiert er sich für die Integration benachteiligter Personen in den Arbeitsmarkt und setzt sich für eine ethische Marktwirtschaft ein, die das Gemeinwohl über kurzfristige Gewinnmaximierung stellt. Sein Handeln ist geprägt von christlichen Werten wie Gerechtigkeit, Solidarität und der Achtung der Menschenwürde. 

Herzlich, Markus Baumgartner  

 
 
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