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Das digitale Lagerfeuer jubiliertDie gesellschaftliche Bedeutung der Schweizer Kirchen nimmt ständig ab. Wer sich nicht in deren Aktionsradius aufhält, kann die Kirchen weitgehend oder vollständig ignorieren. Die Kirche überlebt daher nicht, wenn sie bloss Traditionen aufrechterhält. Neue Formen sind gesucht – auch digital. Eine dieser Innovationen ist das RefLab – das Online-Labor der reformierten Kirche Zürich. Vor fünf Jahren Anfang 2020 ist die Plattform live gegangen. Das RefLab bezeichnet sich selbst als digitales Lagerfeuer für spirituelle Nomadinnen und Nomaden. Am Podcast-Festival im September kann man sich selbst ein Bild davon machen.«Es geht ein digitaler Ruck durch die Kirchen», schreibt SRF als RefLab und andere Online-Angebote der Kirchen an den Start gingen. Das RefLab ist als Labor konzipiert. Man probiert aus, macht Anpassungen. Vieles entwickelt sich sowieso ständig. Reflab ist die digitale Plattform der reformierten Landeskirche Zürich und will «den Dingen auf den Grund gehen in den Tiefen der Gegenwart, neue Verbündete finden, nach dem Zeitgeist jagen». Auf der Plattform findet man Blogs, Videos und Podcasts, die sich mit Fragen der Religion, des Glaubens in Kultur und Gesellschaft auseinandersetzt. Gründer und Leiter des Start-ups war der Theologe Stephan Jütte, der vor drei Jahren an die Co-Leitung mit Evelyne Baumberger und Manuel Schmid übergegeben hatte. Sie produzieren zusammen mit einem Dutzend Angestellten in Teilzeit sowie einigen freien Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen das ganze Angebot. Für ein kirchenfernes Publikum konzipiert Podcast live erleben
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