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«Queen of Crime» von Kirche geehrt

 

Diesen Monat wurde in der All Saints Church in Torquay im englischen Cornwall an der Küste von Devon eine blaue Gedenktafel angebracht. Sie erinnert an die weltberühmte Krimiautorin Agatha Christie, weil sie genau an dem Ort getauft wurde, ihren Glauben lebte und geprägt wurde. Die «Queen of Crime» ist Schöpferin von Figuren wie Miss Marple und Hercule Poirot und mit rund zwei Milliarden verkauften Büchern die erfolgreichste Krimi-Autorin aller Zeiten. Dieses Jahr wäre der 135. Geburtstag von Agatha Christie gewesen.

 
 

Agatha Christie (1890-1976) wird normalerweise eher mit Krimis als mit Kirche in Verbindung gebracht. Die Tafel wurde nach dem Gottesdienst in der Kirche enthüllt. In ihrer Autobiografie schreibt Agatha Christie, dass die ursprüngliche Pfarrkirche die Kirche von Tor Mohun war. Zur Zeit ihrer Geburt entschied man, eine grössere Kirche zu bauen. Für den Neubau steuerte ihr Vater Geld bei, das auf ihren Namen eingetragen wurde, damit sie als Gründungsmitglied gilt. Die All Saints Church Kirche wurde dann vom Architekten John Pearson entworfen und im viktorianischen Stil gebaut. In dieser Kirche wurde Agatha Christie am 20. November 1890 getauft und als Kind zum Gottesdienst geführt. Das gleiche Marmor-Taufbecken ist noch heute in Gebrauch. Auch die Familienbank ist noch vorhanden. Reverend Peter March sagte zur Feier: «Es ist fast so spannend wie einer von Agathas Krimis, daran zu denken, dass sie hier getauft wurde, hier aufwuchs und später zu einer der beliebtesten Schriftstellerinnen der Welt wurde. Es ist ein Privileg für die Kirche, diese Verbindung zu haben und sie mit anderen zu teilen.»

Kirchgang als Höhepunkt der Woche 
Die All Saints Church wird in Christies Autobiografie liebevoll in Erinnerung behalten. Agatha Christie erinnert sich, dass der Kirchgang eines der Highlights der Woche war. Sie besuchte zusammen mit ihrer Mutter regelmässig das Pfarrhaus, das nur wenige hundert Meter entfernt liegt. Kein Wunder, ist heute auch eine Seite aus dem Kirchenbuch ausgestellt, auf der steht, dass am 20. November 1890 der Pfarrer H. W. Majendie die Taufe von Agatha Mary Clarissa, Tochter von Clarissa Margaret und Frederick Alvah vollzog. Die Enthüllung der Gedenktafel fand im Rahmen des diesjährigen Agatha Christie Festivals statt, das die historische Verbindung der Kirche zur berühmten Autorin feiert. Matt Newbury sagte als künstlerischer Leiter des Agatha Christie Festivals: «Wir sind gesegnet, solche bedeutungsvollen Orte zu haben, die Agathas Geschichte lebendig machen. Die All Saints Church war zentral für ihre Kindheit, und es ist eine Freude, hier dieses Fest zu veranstalte», schreibt die Onlineplattform von BBC. 

«Ich danke Gott für mein gutes Leben»
Obwohl Agatha Christie nicht explizit als christliche Autorin gilt, spiegeln ihre Bücher eine christliche Weltanschauung wider, geprägt von ihrer lebenslangen Zugehörigkeit zur Church of England. In ihren Romanen kommen eine Reihe fiktiver Geistlicher vor, darunter Bischöfe, Erzdiakone, Kanoniker und mindestens ein Dekan. Eine ihrer bekanntesten Figuren, Miss Marple, bezieht sich in ihren Ermittlungen häufig auf die Bibel. Agatha Christie hat 66 Kriminalromane und 14 Kurzgeschichtensammlungen sowie für das weltweit am längsten laufende Theaterstück «Die Mausefalle» geschrieben. In ihrer Autobiografie schrieb sie: «Was kann ich mit 75 sagen? Ich danke Gott für mein gutes Leben und für all die Liebe, die mir zuteil geworden ist.»

Herzlich, Markus Baumgartner

 
 
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