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Das Wunder von Amsterdam-NordVor mehr als 15 Jahren begann in Amsterdam-Nord eine kleine Gebetsinitiative von einigen wenigen Kirchen. Heute gilt sie als die wirksamste Non-Profit-Organisation des Stadtteils. Was als unscheinbares Miteinander startete, hat das Leben Zehntausender verändert – und zeigt: Die Kirche kann eine Stadt positiv prägen.Die Geschichte von Amsterdam-Nord liest sich fast wie ein modernes Gleichnis. Es begann ganz klein: Einige Pastoren beschlossen, gemeinsam zu beten und Beziehungen zu pflegen. Daraus hat sich eine Bewegung entwickelt, die das Leben eines ganzen Stadtteils prägt. Vor fünf Jahren haben die Pastoren eine gemeinsame missionarische Vision gestartet und begannen dann, gemeinsam Diakonie-Projekte für die Nachbarschaft in Amsterdam-Nord umzusetzen. Anfangs waren es 10, 20, später mehr als 30 Kirchgemeinden. Dies ganz nach dem Motto: «We don’t do everything together, but together we do everything!» («Wir machen nicht alles zusammen, aber zusammen machen wir alles!») Hintergrund: Die Stadt Amsterdam hatte festgestellt, dass es in allen Stadtvierteln von Amsterdam-Nord Probleme mit Jugendkriminalität gibt und einige Anwohner sich unsicher fühlen. Kirche wirkt – sichtbar und hörbar Diese neu gewonnene Sichtbarkeit hat auch geistliche Folgen: «Gerade unter Jugendlichen der Gen Z ist eine unerwartete Offenheit für den Glauben entstanden. Viele haben in den letzten Jahren den Weg zu Jesus gefunden. Kirche, die in Europa oft totgesagt wurde, ist plötzlich wieder hörbar, sichtbar, wirksam», hat Michael Girgis als Vertreter der Schweizer Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen (AEM) bei einem persönlichen Besuch festgestellt. Das Geheimnis: ein neues Miteinander Auch in der Schweiz ist dieser Ansatz hochaktuell: Unter dem Namen «Gospel Ecosystems» formiert sich ein Team von Leitenden aus Kirchen, Werken und Netzwerken, das genau dieses Prinzip aufgreift: gemeinsam Verantwortung für Stadt und Region übernehmen, Bestehendes vernetzen, Neues entwickeln. Das Ziel: ein sichtbares, fruchtbares Miteinander, das die Gegenwart Gottes in der Gesellschaft erfahrbar macht. Herzlich, Markus Baumgartner |

